Personalvertretung


Personalrat

Der Personalrat ist die gewählte Interessenvertretung der Beschäftigten in unserem Institut. Die Rechtsgrundlage für die Existenz und die Rechte ergeben sich aus dem Personalvertretungsgesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern (PersVG MV) und geltenden Bundesgesetzen.

Der Personalrat hat insbesondere folgende allgemeine Aufgaben (§ 61 PersVG):

  • Maßnahmen, die der Dienststelle und ihren Beschäftigten dienen, zu beantragen,
  • darüber zu wachen, dass die zugunsten der Beschäftigten geltenden Gesetze, Verordnungen, Tarifverträge, Dienstvereinbarungen und Verwaltungsanordnungen durchgeführt werden,
  • Anregungen und Beschwerden von Beschäftigten entgegenzunehmen und, falls sie berechtigt erscheinen, durch Verhandlung mit dem Leiter der Dienststelle auf ihre Erledigung hinzuwirken,
  • die Eingliederung ausländischer Beschäftigter in die Dienststelle und das Verständnis zwischen ihnen und den deutschen Beschäftigten zu fördern.

Gleichstellung

Die Gleichstellungsbeauftragte unterstützt das Institut bei der Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern, sowie der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Berufstätigkeit für Frauen und Männer.

Grundlage für diese Arbeit bilden unter anderem folgende Gesetze und Vorschriften:

  • Gesetz zur Gleichstellung von Frau und Mann im öffentlichen Dienst des Landes Mecklenburg-Vorpommern (GlG M-V)
  • Leitfaden zur Chancengleichheit in der Leibniz-Gemeinschaft
  • Ausführungsvereinbarung zum GWK-Abkommen über die Gleichstellung von Frauen und Männern bei der gemeinsamen Forschungsförderung - Ausführungsvereinbarung Gleichstellung (AV-Glei)

Schwerbehindertenvertretung

Die Schwerbehindertenvertretung ist die gewählte Interessenvertretung der schwerbehinderten und gleichgestellten Beschäftigten (§§ 94–97 SGB IX). Zu ihren Aufgaben gehört die Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben im Institut zu fördern und deren Interessen zu vertreten (§ 95 Abs.1 SGB IX).

Dabei hat sie u.a.

  • darüber zu wachen, dass die zugunsten der schwerbehinderten Menschen geltenden Gesetze, Verordnungen, Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen und Verwaltungsanordnungen durchgeführt werden;
  • Maßnahmen, die den schwerbehinderten Menschen dienen, bei den zuständigen Stellen zu beantragen;
  • Anregungen und Beschwerden von schwerbehinderten Menschen entgegenzunehmen und, falls sie berechtigt erscheinen, durch Verhandlung mit dem Arbeitgeber auf eine Erledigung hinzuwirken;
  • bei der Einführung und Umsetzung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements mitzuwirken;
  • Beschäftigte bei der Antragstellung auf Anerkennung der Schwerbehinderteneigenschaft oder auf Gleichstellung zu unterstützen (§ 95 Abs.1 Satz 2 SGB IX).

Jugend- und Auszubildendenvertretung

Die allgemeinen Aufgaben einer JAV umfassen alle Angelegenheiten sozialer, personeller oder wirtschaftlicher Art, die die Jugendlichen und Auszubildenden im Betrieb direkt oder indirekt berühren (§ 61 Abs. 1 BPersVG).

Das beinhaltet im Wesentlichen:

  • Maßnahmen zu beantragen, die den Jugendlichen und Auszubildenden dienen.
  • Dafür Sorge zu tragen, dass geltende Gesetze, Verordnungen, Unfallverhütungsvorschriften, Tarifverträge und Dienstvereinbarungen eingehalten werden
  • Anregungen von jugendlichen Arbeitnehmer/-innen und Auszubildenden entgegen zu nehmen und eine qualifizierte Ausbildung durchzusetzen.
  • Maßnahmen zur Integration von Jugendlichen und Auszubildenden ausländischer Herkunft zu beantragen.
  • Regelmäßige Teilnahme an Personalratssitzungen und Klärung von Fragen bezüglich der Ausbildung.