Abteilung Reproduktionszellbiologie


Fortpflanzungsbiologie in vitro: Innovative Zellkulturmodelle für die Untersuchung Embryo-Maternaler Interaktionen 

Keimzellen und Embryonen treten mit dem maternalen Organismus über die Epithelzellen des weiblichen Reproduktionstraktes in Kontakt. An dieser Kontaktzone finden hochdynamische zelluläre Interaktionen statt, die für die Einleitung und den Erhalt der frühen Trächtigkeit essentiell sind. Es handelt sich dabei oft um subtile, lokale Prozesse, die im Tier (wenn überhaupt) nur sehr schwer nachweisbar sind.

Wir  etablieren und nutzen deshalb hochdifferenzierte Zellkulturmodelle, die die Morphologie und  Funktionalität der Epithelien des weiblichen Reproduktionstraktes möglichst genau abbilden und eine gemeinsame Kultivierung von Gameten/Embryonen und Epithelzellen ermöglichen. Mithilfe dieser Modelle untersuchen wir

  1. die molekulare Mechanismen, die der Reifung und dem Transport von Gameten, der Befruchtung sowie der frühen Embryonalentwicklung zugrunde liegen und
  2. die Interaktionen von Keimzellen und Embryonen mit den Epithelzellen, sowie metabolische und endokrine Effektoren, die diese Interaktionen beeinflussen.

Wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen

Ph.D. Shuai Chen
Institut für Fortpflanzungsbiologie
+49 38208 68-757 | E-Mail
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Dr. rer. nat. Ralf Pöhland
Institut für Fortpflanzungsbiologie
+49 38208 68-761 | E-Mail
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Ph.D. Sergio Eliseo Palma Vera
Institut für Fortpflanzungsbiologie
+49-38208 68-757 | E-Mail
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