Servicegruppe Zytometrie


Wir stellen Methoden der Durchflusszytometrie, fluoreszenzaktivierten Zellsortierung (FACS), Histologie, Mikroskopie, konfokalen Laserscanningmikroskopie, Imagezytometrie und Bildanalyse sowie des Live-Cell-Imaging bereit.

Die Gruppe unterstützt Anwender und Kooperationspartner und entwickelt die Methoden und deren Einsatzmöglichkeiten stetig weiter. Durch die Mitarbeit in der Deutschen Gesellschaft für Zytometrie sind wir in nationale und internationale Netzwerke  eingebunden.

Für die Untersuchung von lebenden und fixierten Zellen und Geweben steht uns ein konfokales Laserscanningmikroskop (Zeiss) zur Verfügung, das mit einem Mikroskopinkubator für Live-Cell-Imaging Analysen ausgestattet ist. Zusätzlich verfügen wir über Möglichkeiten der Mikromanipulation und Mikroinjektion von somatischen Zellen oder Eizellen und Embryonen.

Damit sind wir in der Lage, Prozesse der Rezeptortranslokation nach Ligandenbindung und Proteintranslokationen in Abhängigkeit von zellulären Interaktionen oder  Phosphorylierungsprozessen sowie intrazelluläre Kalziumpulse darzustellen und quantitativ auszuwerten. Diese Techniken wurden unter anderem genutzt, um den Phosphorylierungsstatus von Proteinen des mTOR-Signalweges in reifenden Oozyten sowie den Einfluss von akutem Hitzestress auf die Verteilung spezifischer Proteine in reifenden Kumulus-Oozyten-Komplexen zu untersuchen. Mit Analysen von 3D-Zellkultursystemen zum Nachweis spezifischer Differenzierungsvorgänge wurde begonnen.

Weiterhin stehen uns leistungsfähige 3-Laser-Durchflusszytometer und Zellsorter (Gallios und MoFlow XDP, Beckman-Coulter) zur Verfügung. Damit ist die effiziente Analyse und Sortierung auch größerer Zahlen somatischer Zellen möglich. Diese Techniken erlauben die Erstellung immunfluoreszenzchemischer Profile und die Analyse sowie  Sortierung von Einzelzellen zur Transkriptom- und Proteomanalytik.

Die durchflusszytometrische Sortierung von großen Luteinzellen des Rindes, auch in Kombination mit der mitochondrialen Aktivitäterfassung von Einzelzellen war ein Schwerpunkt der Untersuchungen.