Projekt


Anbau von Nutzhanf als Zwischenfrucht zur Verringerung von Nitrateinträgen und Treibhausgasemissionen aus Ackerböden und der Milchkuhhaltung (OG ZwiHanf)

Kontakt: PD Dr. rer. nat. habil. Björn Kuhla

Laufzeit: 2022-2024

Förderung: Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg

Zusammenfassung:

Ziel des Projekts ist es, die Nitrat- und Nährstoffkonzentration in den Böden durch den Anbau von Nutzhanf durch den Anbau von Hanf als Winterzwischenfrucht und die Ernte des Blattmaterials zur Verringerung der CO2-Treibhausgasemissionen vom Ackerland zu reduzieren. Mit der Verfütterung der geernteten, im Inland angebauten Hanfblätter soll eine Alternative zur Sojabohnen in der Ration für Milchkühe getestet und die Methanemissionen reduziert werden. Schließlich werden praktische Methoden für optimiertes Zwischenfruchtmanagement entwickelt werden. Um diese Ziele zu verfolgen, baut der Projektpartner HANFFARM die THC-arme Nutzhanfsorte „Santhica“ als Zwischenfrucht auf 2 Parzellen mit unterschiedlicher Bearbeitungstiefen, aber vergleichbaren Bodeneigenschaften an. Der Partner HS-NB dokumentiert die Entwicklung und das Wachstum der Hanfpflanzen. Zu diesem Zweck werden verschiedene Geodatenquellen mit Hilfe von Geographischen Informationssysteme gesichtet. Das Biomassewachstum und die Pflanzenentwicklung werden mit klassischen und zerstörungsfreien Methoden ermittelt. Es werden hyperspektrale Messungen an den Pflanzen durchgeführt, um daraus Abschätzungsformeln für wichtige wertgebende Inhaltsstoffe abzuleiten. Darüber hinaus erfasst die HS-NB Niederschlagsdaten auf den Hanfanbauflächen und nimmt Bodenproben, in denen der Partner FPS den Wasser-, Nitrat-, Gesamtstickstoff- und Nährstoffgehalt bestimmt. In den geernteten Hanfblättern bestimmt das FPS auch den Restgehalt an THC, die Aflatoxin- und Pestizidkontamination und führt mikrobiologische Untersuchungen der Kategorie C mikrobiologische Untersuchungen durch. Um festzustellen, ob nützliche Hanfblätter als Sojaersatz in der Fütterung von Milchkühen verwendet werden können. Um festzustellen, ob Nutzhanfblätter als Sojaersatz in der Fütterung von Milchkühen eingesetzt werden können, führt der Partner FBN einen entsprechenden Fütterungsversuch durch. Rohprotein Verdaulichkeit, Energieverdaulichkeit und Methanemissionen werden gemessen. Die beteiligten Projektpartner Projektpartner werden ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit auf Fachveranstaltungen, durch Pressemitteilungen und Veröffentlichungen.

EUROPÄISCHE UNION

Europäischer Landwirtschaftsfonds für
die Entwicklung des ländlichen Raums

Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

Bezeichnung des Vorhabens: Der Anbau von Nutzhanf als Zwischenfrucht zur Verringerung von Nitrateinträgen und Treibhausgasemissionen aus Ackerböden und der Milchkuhhaltung (ZwiHanf)

Beteiligte: Forschungsinstitut für Nutztierbiologie, HANF FARM Landwirtschaft UG & Co. KG; Food and Pharma Services Anklam GmbH; Hochschule Neubrandenburg

Inhalt der Förderung: Europäische Innovationspartnerschaft, Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten der Versorgungskette, Netzwerke

Ziel der Förderung: Förderung der Zusammenarbeit und des Aufbaus der Wissensbasis, Stärkung der Verbindungen zwischen Landwirtschaft, Nahrungsmittelerzeugung und Forstwirtschaft sowie Forschung und Innovation in ländlichen Gebieten

http://ec.europa.eu/agriculture/rural-development-2014-2020.