Im Fokus stehen eine verantwortungsvolle Forschung an Schweinen zur Verbesserung von Nachhaltigkeit, Gesundheit und Tierwohl
Eine international besetzte Summer School mit 15 jungen Forschenden aus 12 Ländern findet vom 24. bis 28.4.2023 am FBN statt. Mehr als 80 Teilnehmende werden die Kurse zudem online verfolgen. Die Forschenden, die in Präsenz oder per Livestream dabei sind, stammen aus insgesamt 27 verschiedenen Ländern aller Kontinente. Und auch das Feld der Vortragenden ist international besetzt. Neben Lehrenden aus dem FBN reisen weitere Referent:innen aus 7 verschiedenen EU-Ländern nach Dummerstorf. Die Summer School wurde im Rahmen des von der EU finanzierten und 2021 gestarteten PIGWEB-Projekts organisiert. Ziel des PIGWEB-Projekts ist es, den Zugang zu europäischer Forschungsinfrastruktur zu ermöglichen, die Zusammenarbeit in der Forschung am Schwein zu stärken sowie die industriellen und gesellschaftlichen Akteure zusammenzubringen.
Die Teilnahme an der PIGWEB Summer School soll dazu beitragen, die im Rahmen des Projekts entwickelten Methoden und erarbeiteten Ergebnisse zu verbreiten, Weiterbildungsmöglichkeiten für junge Forschende bereitzustellen, um die Nachfolge einer neuen Generation hochqualifizierter Experten auf dem Gebiet der Schweineproduktion zu sichern und das Wissen um den ethischen Umgang mit dem Nutztier Schwein zu vermitteln. Zudem erweitert die Summer School das berufliche Netzwerk der Nachwuchswissenschaftler:innen in der Schweineforschung und vermittelt Kontakte zu den führenden europäischen Forschungseinrichtungen auf diesem Gebiet. Die Forschenden erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Kursen zu hochaktuellen Forschungsthemen, ergänzt durch Praxiseinheiten in den Laboren des FBN. Themenschwerpunkte sind unter anderem die Vermittlung nichtinvasiver Methoden für Schweineversuche, Datenmanagement und -dokumentation in Forschungseinrichtungen sowie Fortschritte bei Ernährungskonzepten und -methoden für Schweine.
PIGWEB wird im Rahmen des EU-Programms Horizon 2020 gefördert und bindet 16 europäische Partner ein, darunter neben Forschungs- auch Verwertungs- und Transferinstitutionen sowie Industriepartner.