Neue Ansätze für verbesserte Haltungsbedingungen dank Kognitionsforschung

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Eine Zusammenfassung der Ergebnisse des am 25. und 26. März durchgeführten internationalen Symposiums zur Nutztierkognition ist nun in einer neuen Ausgabe der IGN Spezial erschienen

Wie verarbeiten Nutztiere Informationen? Wie nehmen sie ihre Umgebung wahr? Und wie kann die wissenschaftliche Forschung zu diesen Fragestellungen eine praktische Anwendung in der Landwirtschaft finden?

Diese und weitere Fragen wurden im Rahmen eines internationalen Symposiums mit Teilnehmenden aus neun europäischen Ländern unter dem Thema „Kognition bei Nutztieren und ihre Relevanz in Tierhaltung und -management“ diskutiert. Das Symposium wurde als Abschluss eines gemeinsamen Kooperationsprojekts zwischen dem Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN) und dem Zentrum für tiergerechte Haltung: Wiederkäuer und Schweine des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen, an der Agroscope in Tänikon (Schweiz) durchgeführt und bot mit 15 Referent:innen einen umfassenden Überblick über den neuesten Stand der Forschung im Bereich Nutztierkognition. Die Themen reichten von grundlagenorientierter Hirnforschung, über Problemlösungsverhalten und Emotionen, hin zu praktischen Anwendungen zur Verbesserung des Tierwohls im landwirtschaftlichen Betrieb. Besonderes Augenmerk legten die Referent:innen hierbei auf zukünftige interdisziplinäre Forschungsansätze und die Möglichkeiten des Transfers in die Praxis.

Alle Vorträge und die Diskussionsbeiträge wurden nun kompakt in einer Ausgabe der IGN Nutztierhaltung Spezial zusammengefasst, welche hier abrufbar ist: http://ign-nutztierhaltung.ch/sites/default/files/PDF/IGN_Spezial_21_Symposium_Kognition.pdf

Die Mehrzahl der Vorträge kann darüber hinaus auch bei YouTube abgerufen werden: https://tinyurl.com/farmanimalcognition


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