Molekulare Marker für Besatzdichtestress in der Regenbogenforelle identifiziert

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Als eine der renommiertesten wissenschaftlichen Zeitschriften für die Forschung an in Aquakultur gehaltenen aquatischen Organismen hat das Journal „Aquaculture“ FBN-Ergebnisse zum Tierwohl von Regenbogenforellen veröffentlicht.

Die Forscher Alexander Rebl, Manuela Zebunke, Marieke Verleih und Tom Goldammer stellen gemeinsam mit dem im FBN ausgebildeten und derzeit als Postdoktorand an der Universität Bergen (Norwegen) beschäftigten Andreas Borchel sowie Ralf Bochert von der Landesforschungsanstalt-MV (Institut für Fischerei, Born) neueste Ergebnisse zum Besatzdichtestress von Regenbogenforellen vor, welcher als einer der Schlüsselfaktoren für die Produktivität von Fischaquakultursystemen gilt.

Die Aquakulturindustrie sucht mit Blick auf die Erzeugung gesunder Fische und die Meinung der Konsumenten zum Tierwohl händeringend nach verlässlichen Biomarkern, die Stress in der Fischhaltung anzeigen. Genau solche molekularen Biomarker werden in der Arbeit vorgestellt. Über Transkriptomanalysen gelang es, bei differentem Besatzdichtestress unterschiedlich regulierte Gene von Forellen zu identifizieren und diese Regulation gleichzeitig mit klassischen, oft weniger verlässlichen Plasmaparametern und Verhaltensbeobachtungen zu korrelieren.

Sie finden den Open Access Artikel unter:
http://dx.doi.org/10.1016/j.aquaculture.2017.03.003


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