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FBN
Leibniz Institute for Farm Animal Biology

Wilhelm-Stahl-Allee 2
18196 Dummerstorf
Mecklenburg-Vorpommern

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Internet:
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Animal Units

Die tierexperimentelle Basis stellt eine wesentliche Grundlage zur Umsetzung der Forschungsziele  und Profillinien des FBN dar. Der Versuchstierbestand und die experimentellen Kapazitäten des FBN werden durch den zentralen Bereich Tierexperimentelle Anlagen organisiert.
In den Experimentalanlagen des Bereiches können Versuchstiere bis zu einer Kapazität von 450 Großvieheinheiten gehalten werden. Es werden Rinder, Schweine, Pferde, Zwergziegen und Schafe gehalten. Die für Versuchszwecke gehaltenen landwirtschaftlichen Nutztiere entsprechen in ihrer Zuchtausrichtung dem aktuellen Forschungsbedarf und sind repräsentativ.
Beispielsweise wird der aktuelle Versuchstierbestand an Rindern hauptsächlich durch erzeugte Nachkommen aus Ressourcenfamilien der Ausgangsrassen (P0) Charolais und Deutsche Holstein geprägt. In dem Langzeitexperiment werden an den F1- und inzwischen F2-Nachkommen komplexe Zusammenhänge der Merkmalsausprägung zur Milchsekretion sowie zum Protein- und Fettansatz untersucht. Die Kreuzungsnachkommen der differenzierten Rassen werden kontinuierlich über Embryotransfer erzeugt und bilden mit den segregierende Familienstrukturen (SEGFAM) eine einmalige Rinderpopulation für Grundlagenversuche. Das Institut setzt auf interdisziplinäre Forschungsprojekte.
Darüber hinaus werden zunehmend umfassende Grundlagenuntersuchungen komplexer Prozesse an Hochleistungskühen in der Transitperiode durchgeführt, die sich in ihren physiologischen Voraussetzungen (z.B. in den Leberfettgehalten) unterscheiden. Diese Tiere werden gezielt entsprechend der Merkmalsausprägung aus den Beständen des Landes ausgewählt und über den Rinderzuchtverband M.-V. zugekauft.
Für die Schweinepopulation des FBN bilden 60-70 Stammsauen der Deutschen Landrasse (DL) die Zuchtgrundlage. Die Reinzuchtpopulation mit Eigenreproduktion zeichnet sich durch einen sehr guten Gesundheitsstatus und ein sehr hohes Fruchtbarkeitsniveau aus. Züchterisch wird diese Nukleusherde im Herdbuch des Hybridschweinezuchtverbandes Nord-Ost geführt und ganzjährig geprüft. Durch die Nachzucht von Besamungsebern der Mutterrasse mit hohen Fruchtbarkeitszuchtwerten hat sich das FBN auch als Züchter einen Namen gemacht. Die Zucht- und Versuchsanforderungen sind gleich und auf ein hohes Niveau in den Parametern der Fruchtbarkeit und Aufzucht ausgerichtet.