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Regulative Vorgänge der Keimzell- und frühen Embryonalentwicklung beeinflussen in entscheidendem Maße die tierischen Leistungen Fruchtbarkeit und Reproduktion. Daraus abgeleitet besteht die wissenschaftliche Zielstellung der reproduktionsbiologischen Forschung in der Aufklärung von Regulationsmechanismen in dem biologischen Entwicklungsabschnitt, welcher von der Follikel- und Eizellentwicklung über die Befruchtung bis zur Implantation reicht. Die Zielspezies sind die Tierarten Rind, Schwein und Pferd. Für Modelluntersuchungen werden Labornager genutzt. Die Erkennung der biologischen Grundlagen für die genannten Leistungen wird durch die Einbeziehung unterschiedlicher Ebenen der Merkmalsausprägung in die Forschungsarbeit und durch interdisziplinäre Forschung angestrebt. Die Ergebnisse der Forschung dienen der Sicherung einer hohen reproduktiven Gesundheit der Nutztiere und der Entwicklung und Optimierung von Biotechniken.