Tierexperimentelle Anlagen

Im Bereich Tierexperimentelle Anlagen, der zu den zentralen Einrichtungen des FBN gehört, werden
Schweine,
Rinder,
Pferde,
Zwergziegen und Schafe gehalten. Mehrere Stallkomplexe, Außenanlagen, Weiden und ein Fuhrpark werden durch die Mitarbeiter des Bereiches bewirtschaftet. Im Bereich erfolgen Berufsausbildungen zum Tierwirt (Rinderhaltung) und Pferdewirt (Zucht und Haltung).
Bis auf die 1998 neu erbaute Experimentalanlage Schwein werden für die Tierhaltung umgebaute und modernisierte Stallanlagen (1941/42) genutzt, die standardisierte Versuchsbedingungen bieten. Die vorhandenen Kapazitäten an Tierplätzen und Tieren müssen mindestens für die Kalenderjahre koordiniert werden. Eine Grundlage für die zeitliche Einordnung der einzelnen Forschungsprojekte bilden die Stallbelegungs- und Anpaarungspläne. Bewirtschaftungskonzepte der Grundbetreuung und detaillierte Versuchspläne regeln einen reibungslosen Versuchsbetrieb. Die sanierten Versuchskapazitäten der tierexperimentellen Anlagen ergeben insbesondere in Verbindung mit spezialisierten zentralen Einrichtungen wie dem
Tiertechnikum und dem
Versuchsschlachthaus gute und miteinander verknüpfte Bedingungen für grundlegende und interdisziplinäre Untersuchungen mit einem breiten Spektrum. Die vorhandenen Versuchsbedingungen werden an spezifische Anforderungen zur experimentellen Bearbeitung von Versuchsserien modifiziert und aufeinander abgestimmt.
Generell werden in den Versuchstierställen die jeweiligen Haltungsstandards und seuchenhygienischen Bestimmungen ebenso wie die ethischen Anforderungen des
Tierschutzes sowie die Erfordernisse des Umwelt- und Verbraucherschutzes berücksichtigt, worauf insbesondere durch den Betriebstierarzt und Tierschutzbeauftragten des FBN geachtet wird.