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Leibniz-Institut für Nutztierbiologie (FBN)

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Mecklenburg-Vorpommern

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Tierexperimentelle Anlagen: Rinderstall

Tierexperimentelle Anlagen: Rinderstall

In zwei räumlich getrennten Stallkomplexen mit insgesamt etwa 440 Tierplätzen können Milchkühe, Kälber und Jungrinder sowie  Mastbullen gehalten werden.
Der Stallkomplex für Milchkühe, Kälber und Jungrinder besteht aus drei Stallgebäuden (Ställe 1-3), einem zur Tierhaltung genutzten Unterstand für Technik sowie einem Quarantänestall für zugekaufte Färsen (Rezipienten). 
Im Abkalbestall-1 mit 7 Abkalbeboxen (14 Kuhplätze) und 3 Anbindeplätzen für Frischmelker erfolgt ebenfalls die Aufzucht der Nachzucht (ca. 110 Tierplätze; 5 Laufboxen für Kälber und 4 Laufboxen für weibliche Jungrinder). Bis auf die 3 Anbindeplätze für Frischmelker erfolgt eine Laufstallhaltung auf Tiefstreu.
Der zum Liegeboxen-Laufstall für Milchvieh umgebaute Kuhstall-2 (Melkstall) mit 104 Tierplätzen verfügt über einen 2x4 Autotandem-Melkstand mit Maschinenraum und Milchtank, 2 Kraftfutterstationen für die melkenden Kühe, 11 Futterwiegetrögen für Exaktversuche (24 Kuhplätze mit Einzeltierfütterung) und eine Krankenbucht. In diesem Stall können 77 Milchkühe, 16 Trockensteher und 11 Färsen gehalten werden.
Integrierter Bestandteil des Stalles sind eine Strohhächselanlage, Innensilos für Kraftfutter und der Kadaverraum. In diesem Stall befinden sich außerdem das Sekretariat und Büro des Leiters der Tierexperimentellen Anlagen.
Im Versuchsstall-3 mit 70 Anbindeplätzen in Doppelreihe mit Kurzstand werden hauptsächlich Versuchsfärsen für die reproduktionsbiologische Forschung und den Embryotransfer (Rezipienten) gehalten. Da eine Standreihe (35 Tierplätze) in diesem Stall ist mit einer Melkanlage und Einzeltrögen ausgestattet ist, können auch Fütterungsversuche mit melkenden Kühen durchgeführt werden.
Für Zukaufstiere sind ein Quarantänestall mit eingestreuten Laufboxen sowie Weiden vorhanden. Der Quarantänestall wurde für zugekaufte Färsen gebaut (max. 40 Jungrinder). Möglichkeiten zum Melken und Erfassen der Futteraufnahme bestehen nicht.
Der als Abstellplatz für Technik gebaute Unterstand wird alternativ auch als Laufstall mit Tiefstreu zur Aufstallung von bis zu 60 Jung- und tragenden Rindern in den Wintermonaten genutzt, wenn die Stallplätze nicht ausreichen.

In der Rindermastversuchsanlage (RMV) stehen 89 Einzelprüfplätze für Mastbullen in Anbindehaltung und Gruppenhaltungsbuchten mit Vollspaltenboden für 76 Jungrinder zur Verfügung. Auf den Anbindeplätzen werden alle männlichen 2F2-Nachkommen des Segfam-Versuches bis zur Schlachtung mit 18.Lebensmonaten geprüft.